Kortina

KORTINA Verlag  

 István KERÉKGYÁRTÓ im Gespräch mit György DALOS

                       am 22. November 2008 , um 18 Uhr

                    auf der Messe BUCH WIEN 08!

Kerékgyártó: Engelsfurz -Authentisch!

Authentisch!

István Kerékgyártó: 

Engelsfurz

( Makk ász az Olajfák hegyén)

Deutsch von Clemens Prinz
Kortina Verlag

324 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

€ 19,90 (D) / € 20,50 (A)
ISBN 9638626992


Tragikomischen Wendungen im Leben einer Großfamilie aus der Sicht eines Teenagers in ländlich geprägten Außenbezirk einer Kleinstadt in Ungarn in den frühen sechziger Jahren.

Mit psychologischer Genauigkeit, pubertärer Liebenswürdigkeit, zuwei­len feiner, dann wieder zum Lachen verleitender Ironie, mit glaub­würdigen Figuren zeichnet der Autor ein authentisches Bild der „weichen Diktatur“.


 Der Roman Engelsfurz erzählt die Begegnung eines pubertierenden Jun­gen mit der nicht ganz idyllischen Welt der Erwach­se­nen. Mit tiefer Menschenkenntnis, Ironie und leichtfüßiger Hand­lungs­führung zeichnet der Autor ein stimmiges Bild der frühen sechziger Jahre Ungarns.Die kirchlichen und volkstümlichen Traditionen sind noch lebendig, aber bereits mit dem kommunis­ti­schen System verstrickt. Der Titel der deutschen Aus­ga­be spiegelt die Desil­lusio­nie­rung des Jungen mit beiden Weltanschauungen wieder, als er lang­sam den faulen Kompromissen und der Scheinheiligkeit der Erwach­senen auf die Schliche kommt.

Autor

István Kerékgyártó (1953-) studierte Jura und Philosophie, arbeitete als Universitätsdozent und Privatisierungsberater, war höherer Beamter und Großunternehmer. Im Alter von 47 Jahren wandte er seinen bisherigen „Rennbahnen” den Rücken zu und schrieb seinen ersten Roman „Vagyonregény“, der vom Aufbau des Kapitalismus in Ungarn nach der Wende erzählt, in einer Mischung aus Fiktion und Tatsachenroman.

Sein zweiter Roman Engelsfurz ist ein autobiografisch gefärbter, mit groteskem Humor gewürztes Buch, das die kommunistische Epoche und deren Protagonisten auf entlarvende, aber auch menschliche Weise darstellt.



 Lesermeinungen

Kerékgyártós grotesker Humor, seine mit leichtfüßiger Handlungs­führung und tiefer Menschenkenntnis gepaarte Ironie bedeuten einen neuen Ton in der zeitgenössischen ungarischen Prosa. Wer die frü­hen sechziger Jahre erlebt hat, fühlt sich durch die authenti­sche Schil­derung sofort in diese Zeit zurückversetzt.

„Der Stil des Autors wird geformt durch die Sehschärfe, das erzählerische Gemüt, die Lebenslust, die emotionale Teilnahme, das Bestreben nach Verständnis gegenüber seinen Helden – ausnahmslos allen!”
                                                                           Somogy


 

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